Meppen: Laut Medienberichten ist es am frühen Samstagmorgen an dem Bahnübergang an der Backemuder Straße in Meppen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Pkw prallte gegen die Schrankenanlage und blieb anschließend im Gleisbett stehen. Infolge des Unfalls musste der Zugverkehr auf der Emslandlinie vorübergehend eingestellt werden.
Der Unfall ereignete sich zwischen 6:00 und 7:00 Uhr. Eine zufällig vorbeikommende Radfahrerin entdeckte das stark beschädigte Fahrzeug auf den Bahngleisen und alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Nach Einschätzung der Polizei verhinderte sie damit vermutlich einen schweren Zugunfall.
Ersten Ermittlungen zufolge war der Fahrer eines BMW aus der Backemuder Straße kommend in Richtung Bramharer Weg unterwegs. In einer leichten Rechtskurve fuhr das Fahrzeug offenbar geradeaus weiter, kollidierte mit der Schrankenanlage und kam schließlich im Gleisbett zum Stillstand. Die Schrankenanlage wurde dabei erheblich beschädigt.
Beim Eintreffen der Polizei war der Fahrer nicht mehr vor Ort. Er hatte sich unerlaubt vom Unfallort entfernt. Die Ermittlungen zu dem Unfallverursacher dauern an. Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens konnte die Polizei bislang nicht machen.
Ein Abschleppdienst barg den verunglückten Pkw aus dem Gleisbett. Während der Bergungsarbeiten kam es zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Gegen 8:30 Uhr wurde der Zugverkehr wieder aufgenommen.
(Symbolbild)
(17.01.26)