Elmar Erlingsson hat seinen auslaufenden Vertrag verlängert und wird auch weiterhin für die HSG Nordhorn-Lingen auflaufen. Der isländische Spielmacher, der im Mai 22 Jahre alt wird, wechselte vor anderthalb Jahren aus seiner Heimat zur HSG und überzeugte von Beginn an. Inzwischen ist er aus dem Team nicht mehr wegzudenken – und trotz des Interesses anderer Vereine bleibt er dem Zwei-Städte-Team auch in der kommenden Saison treu.
In seiner ersten Saison im rot-weißen Trikot erzielte die eher zurückhaltend auftretende, aber äußerst ehrgeizige Nummer 64 starke 110 Tore. Im Sommer nahm Erlingsson zudem an der U21-Weltmeisterschaft teil, wo er sich als bester Torschütze der isländischen Auswahl auszeichnen konnte. In der aktuellen Spielzeit der 2. Handball-Bundesliga stehen bisher 53 Treffer für ihn zu Buche. Auch als Vorlagengeber überzeugt er: Mit 47 Assists fehlt ihm nur ein einziger, um in die Top 10 der Liga vorzustoßen.
Zu seiner Vertragsverlängerung äußerte sich Elmar, der gemeinsam mit seiner Freundin Katla in Nordhorn lebt, wie folgt: „Ich fühle mich bei der HSG einfach wohl und habe für mich keine bessere Möglichkeit gesehen als hier. Ich freue mich auf die Rückrunde und blicke auch schon gespannt auf das nächste Jahr. Mit der Unterstützung unserer Fans, die wie ein achter Spieler sind, wollen wir das Maximum herausholen.“
Trainer Mark Bult zeigt sich ebenfalls erfreut über die Entscheidung: „Ich bin sehr glücklich, dass Elmar bei uns bleibt. Er ist schnell, extrem beweglich, explosiv und trifft häufig sehr gute Entscheidungen – auch wenn dabei manchmal ein gewisses Risiko dabei ist. Fehler gehören zu seinem Spielstil, und wir wollen gemeinsam daran arbeiten, dass er noch stabiler wird. In letzter Zeit hat er immer mehr Verantwortung übernommen und auch Spiele entscheidend geprägt. Ich bin überzeugt, dass er sich bei uns weiterentwickeln wird. Wir arbeiten intensiv daran, ihn auch körperlich auf ein höheres Level zu bringen, damit er im Eins-gegen-eins noch durchschlagskräftiger wird. Er ist ein Rohdiamant, an dem wir weiter feilen wollen.“
(Symbolbild)
(06.02.26)