Emstek, Landkreis Cloppenburg: In der Gemeinde Emstek wurde ein Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 in einem Putenbetrieb nachgewiesen. Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) amtlich bestätigt. Der Bestand mit 3.800 12 Wochen alten Puten wurde heute tierschutzgerecht getötet.
Somit sind im Landkreis Cloppenburg seit dem 15. Oktober 36 Ausbruchsbetriebe mit insgesamt rund 366.300 Puten, 21.500 Hühnern, 36.500 Masthähnchen und 17.700 Enten betroffen.
Der Landkreis Cloppenburg hat eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Sperrzone zum Schutz gegen die aviäre Influenza erlassen. Um den Nutzgeflügelbestand mit dem positiven Virusnachweis werden ab Donnerstag (26. Februar, 0.00 Uhr) als Sperrzone eine Schutzzone sowie eine Überwachungszone festgelegt.
Das Gebiet um den Seuchenbestand in der Gemeinde Emstek wird mit einem Radius von drei Kilometern als Schutzzone festgelegt. Die Schutzzone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in der Gemeinde Emstek sowie der Stadt Cloppenburg.
Um die Schutzzone wird mit einem Radius von zehn Kilometern um den Seuchenbestand eine Überwachungszone festgelegt. Die Überwachungszone betrifft im Landkreis Cloppenburg Gebiete in den Gemeinden Cappeln, Emstek, Garrel und Molbergen sowie der Stadt Cloppenburg.
In der gesamten Sperrzone (Schutzzone und Überwachungszone) ist die Teilausstallung untersagt. Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten.
(Symbolbild)
(PM)
(25.02.26)