Lingen: Im gut besuchten Saal der Wilhelmshöhe konnte kürzlich CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jürgen Herbrüggen 138 Christdemokraten aus dem gesamten Stadtgebiet begrüßen. Die Lingener CDU-Mitglieder waren dort zusammenkommen, um Jens Hofschröer zu ihrem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 13. September 2026 aufzustellen.
Und dies taten sie mit einem starken Ergebnis, denn Jens Hofschröer erhielt 135 Ja-Stimmen (zwei Gegenstimmen, eine Enthaltung). Damit konnte der 45-Jährige ganze 98,5 Prozent Zustimmung seitens der Christdemokraten für sich verbuchen, worüber Hofschröer sich sehr freute: „Ich bin überwältigt und dankbar für diese breite Unterstützung. Mit diesem tollen Ergebnis freue ich mich auf die nächsten Wochen und Monate“, spielte der Familienvater auf den bevorstehenden Wahlkampf an.
Zuvor stellte sich der Kandidat in einer Rede den CDU-Mitgliedern persönlich und inhaltlich vor. Hatte CDU-Vorsitzender Herbrüggen noch davon gesprochen, mit Hofschröer neue Impulse in der Stadtpolitik setzen zu wollen, wurde dieser konkreter: zum Beispiel beim bezahlbaren Wohnraum und altersgerechten Wohnformen, bei der Entwicklung von Mobilitätskonzepten und Digitalisierung als Führungsaufgabe.
Für Hofschröer steht seiner Aussage nach fest: „Lingen kann mehr.“ Die Stadt brauche neue Impulse, klare Prioritäten und eine verlässliche Führung. In vielen Gesprächen mit Bürgern nehme er eine Ungeduld wahr, „wenn Projekte angekündigt, aber nicht sichtbar werden, wenn gute Ideen im Kreis laufen“, so Hofschröer. Aber: „Vertrauen entsteht durch Entscheidungen, nicht durch Prüfaufträge“, unterstricht Hofschröer und fragte in die Runde: „Soll Lingen verwalten, was wir haben – oder gestalten, was wir sein können?“ Seine Antwort sei, dass Stillstand keine Option ist.
Jens Hofschröer trägt seit über zehn Jahren Führungsverantwortung in der Kommune. „Ich weiß aus Erfahrung, dass Verwaltung enorm leistungsfähig sein kann, wenn Ziele klar und Zuständigkeiten eindeutig sind“, stellte er heraus und will diese Erfahrung auch für seine Geburtsstadt Lingen (Ems) mit all deren liebens- und lebenswerten Stadt- und Ortsteile einbringen. „Jetzt ist nicht die Zeit für das Verwalten des Bestehenden, jetzt ist die Zeit für die Gestaltung der Zukunft.“
(PM)
Foto: CDU Stadtverband Lingen (Ems)
(27.02.26)