Mitgliederversammlung der Feuerwehr Meppen
Meppen: Die jährliche Mitgliederversammlung der Feuerwehr Meppen fand am letzten Freitag statt. Der Einladung des Stadtbrandmeisters Christian Müller waren neben den Feuerwehrleuten auch der stellvertretende Bürgermeister Gerd Gels, Antonia Thien und Wilhelm Berning von der Stadtverwaltung sowie Johannes Hessel und Hildegard Hermes-Otten vom Feuerwehrausschuss gefolgt. Die Kreisfeuerwehrführung wurde vom Brandabschnittsleiter Wolfgang Veltrup vertreten.
352-mal alarmierte der Pager
Müller ließ das Jahr 2025 noch einmal Revue passieren. Die Einsatzkräfte wurden zu 352 Einsätzen und somit fast täglich alarmiert. Es handelte sich dabei um 172 Brandeinsätze, 121 Technische Hilfeleistungen und 59 Menschenrettungen. Dazu kamen noch verschiedene andere, nicht einsatzbezogene Dienste, für die 4.656 Stunden aufgebracht wurden. 232 Bürgerinnen und Bürger sind derzeit Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Meppen. Davon engagieren sich 115 Mitglieder (davon13 Frauen) in der Einsatzabteilung. Die anderen sind in der Alters- und Ehrenabteilung, der Jugendfeuerwehr oder in anderen Bereichen aktiv.
Stadtjugendfeuerwehrwart Nico Neugebauer informierte die Teilnehmer über die Arbeit in derJugendabteilung. Am 31.12. waren es 27 Jugendfeuerwehrleute (dabei sind 10 Mädchen) die allgemeine Jugendarbeit, aber auch Feuerwehrausbildung spielend erlernen. Die Jugendgruppenleiter und Betreuer luden zu 37 Dienstabenden und insgesamt brachten sie dafür 2.202 Stunden ein. Neugebauer bedankte sich bei der Wehrleitung, der Stadt Meppen und der Politik für die Unterstützung.
Respekt der Stadtverwaltung
Gerd Gels übermittelte als stellvertretender Bürgermeister die Grüße der Stadtverwaltung und der Politik. Für ihn ist die Feuerwehr Meppen eine wichtige Stütze. Es ist ein ehrenamtliches Engagement, welches mit einer großen Verlässlichkeit ausgeübt wird. Diese Tätigkeiten hauptamtlich durchführen zu lassen, wäre für die Stadt Meppen nicht bezahlbar. Gels richtete seinen Dank aber auch an die Partnerinnen und Partner, sowie die Familien der der Feuerwehrleute. Sie müssen oft zurückstecken, wenn zum Einsatz gerufen wird. Es kommen immer neue Herausforderungen, wie zum Beispiel Wetterextreme, auf die Ehrenamtlichen zu. Eine gute Ausstattung und eine gute Ausbildung sind hier wichtige Betsandteile. Der stellvertretende Bürgermeister freut sich auch über die aktive Jugendarbeit. Sie ist ein Herzstück der Feuerwehr. Dem ehrenamtlichen Engagement der Jugendlichen zollte er Respekt.
Für die Kreisfeuerwehr nahm der Brandabschnittsleiter Wolfgang Veltrup an dem Abend teil. Er berichtete über die Neuerungen auf Kreis- und Landesebene. Ganz aktuell gab es zu berichten, dass sich der Brandabschnitt Mitte dazu entschlossen hat, zum Einzugsgebiet der Feuerwehrtechnischen Zentrale im südlichen Emsland zu gehören. Der aktuelle Regierungsbrandmeister wird sein Amt ab dem 01.06.2026 nicht weiter durchführen. Dafür wurde nun Andreas Wentker zur Wahl vorgeschlagen. Dieser kann dann seine Funktion als Brandabschnittsleiter Süd nicht mehr wahrnehmen. Auf diesem Posten folgt ihm dann Alois Wilmes mit seinem Vertreter Mario Lögering. Veltrup ging auf die Umsetzung des Erlasses über die Aufstellung der Kreisfeuerwehrbereitschaften ein und lobte die Ausbildung auf Kreisebene. Die Vergabe der Lehrgangsplätze an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz lässt leider in diesem Jahr zu wünschen übrig. Waren für 2025 noch insgesamt 162 Plätze für das gesamte Emsland vorgesehen, sind es für 2026 nur noch 129 Plätze. Diesem Umstand kann man nur mit der Ausbildungsplatzbörse und einer guten Kreisausbildung entgegenwirken.
Viele Urkunden wurden vergeben
Nach Inkrafttreten der neuen Feuerwehrverordnung wurden den Feuerwehrleuten bei erreichten Ausbildungsständen neue Dienstgrade verliehen. Auch an neue Dienstgradabzeichen wird man sich gewöhnen müssen. Im Laufe der Zeit verschwindet auch die bekannte Dienstkleidung und wird durch eine zeitgemäßere ersetzt.
(Foto: Jens Menke)
(PM)
(17.03.26)