Meppen: Vor den Toren der JVA Meppen fiel heute der symbolische Startschuss für eine außergewöhnliche Benefiz-Aktion. Im Beisein des Anstaltsleiters und eines Vertreters des Kinderhospizes Löwenherz aus Lingen wurde ein besonderer Reisebegleiter übergeben: Ein kleiner Löwen-Teddy wird das Team „Pro Bono Justitia“ auf der extremen Tour zum Gardasee begleiten.
Die sportliche Herausforderung, welche am 20. Juni startet, hat es in sich: Vier Beamte der JVA Meppen werden in nur fünf Tagen die gesamte Strecke von 1.100 Kilometern bewältigen. Das Besondere: Es handelt sich nicht um eine Staffel – jeder der vier Radsportler wird die komplette Distanz individuell aus eigener Kraft zurücklegen.
Der heute übergebene Löwe ist dabei weit mehr als nur ein Maskottchen. Er steht symbolisch für die tapferen Kinder und Familien im Hospiz Löwenherz. „Der Löwe wird uns bei jedem Pedaltritt an den eigentlichen Sinn unserer Qualen erinnern“, erklärt Dieter Rolfes, Leiter der Sportabteilung. Nach jeder der fünf Etappen wird das Team ein Video-Update veröffentlichen, in dem der kleine Löwe die Hauptrolle spielt und den Fortschritt der Reise dokumentiert.
Das Ziel von „Pro Bono Justitia“ ist klar: Aufmerksamkeit schaffen und Spenden sammeln, die zu 100 % der wertvollen Arbeit des Kinderhospizes in Lingen zugutekommen. Denn, während die Beamten im Sattel an ihre Grenzen gehen, leisten die Familien im Hospiz täglich weitaus größere Kraftanstrengungen.
Unterstützer können die Tour online verfolgen und über die offizielle Spendenseite des Kinderhospizes Löwenherz jeden Kilometer mit einer Spende honorieren. Hier gibt es aktuelle Information über die Instagram Seite der JVA Meppen.
(Foto: JVA Meppen, Jens Menke)
(PM)
(28.04.26)