Haren (Ems): Nachdem Landrat Marc-André Burgdorf im März den Genehmigungsbescheid übergeben hat, werden nun Nägel mit Köpfen gemacht: Am kommenden Montag, den 18. Mai 2026, beginnen die Bauarbeiten zur Sicherung des Deichs am Stadthafen. Damit startet eine der wichtigsten Maßnahmen zum Hochwasserschutz im Harener Stadtgebiet.
Die Ausschreibungsphase ist erfolgreich abgeschlossen: Den Zuschlag für das anspruchsvolle Bauprojekt erhielt das Unternehmen TweWe-Bau GmbH aus Rastede. Ab dem 18. Mai 2026 wird das Baufeld vorbereitet, sodass die Rammarbeiten im Bereich der Straße Am Neuen Hafen unmittelbar danach beginnen können.
Um die rund 300 Meter lange Stahlspundwand sicher in die Deichkrone einzubringen, ist eine Vollsperrung der Straße Am Neuen Hafen im Baustellenbereich unumgänglich. Die Sperrung beginnt am Montag, den 18. Mai 2026, und wird voraussichtlich bis zum 31. Juli 2026 andauern. Die Stadt Haren (Ems) bittet alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen.
Ziel der Arbeiten ist es, die Standfestigkeit des Deichs entlang des Stadthafens dauerhaft zu garantieren. Wie wichtig diese Maßnahme ist, hatte das extreme Weihnachtshochwasser 2023/2024 gezeigt, das die bestehenden Anlagen an ihre Belastungsgrenzen brachte. Durch die neue, bis zu sechs Meter tiefe Spundwand wird der Deichabschnitt massiv verstärkt. Nach Abschluss der Rammarbeiten wird die Stahlkonstruktion vollständig im Erdreich verschwinden, sodass das optische Erscheinungsbild des Hafens erhalten bleibt. „Wir halten Wort und setzen die Maßnahme zügig um, um das Sicherheitsniveau für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie für die Schifferstadt langfristig zu erhöhen“, erklärt Bürgermeister Markus Honnigfort. Das Ziel bleibt fest im Blick: Bis Anfang August 2026 sollen die Arbeiten am Stadthafen planmäßig abgeschlossen sein.
(Foto: Stadt Haren (Ems))
(PM)
(13.05.26)