Bad Bentheim: Die Bundespolizei hat am Montagabend bei einer Grenzkontrolle einen mit Haftbefehl gesuchten 37-Jährigen festgestellt. Weil sein Chef eine offene Geldstrafe für ihn bezahlte, blieb dem Mann aber der Aufenthalt im Gefängnis erspart.
Der 37-Jährige war mit einem international verkehrenden Reisebus über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung hatten Bundespolizisten den Fernreisebus gegen 21:40 Uhr auf dem Rastplatz Bentheimer Wald gestoppt und die Fahrgäste überprüft.
Dabei stellte sich heraus, dass gegen einen 37-jährigen Mitfahrer ein offener Haftbefehl vorlag. Der iranische Staatsangehörige war im Oktober 2023 wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt worden. Er musste entweder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 84 Tagen verbüßen oder eine offene Geldstrafe in Höhe von 1.680 Euro begleichen. Da der Mann den Betrag selbst nicht aufbringen konnte, kontaktierte er seinen Arbeitgeber. Dieser sagte zu finanziell auszuhelfen und zahlte die ausstehende Summe bei der Bundespolizei in Lübeck ein.
Durch die Begleichung der Geldstrafe durch seinen Chef, konnte der Mann den drohenden Gefängnisaufenthalt vermeiden und seine Reise anschließend fortsetzen.
(Symbolbild)
(PM)
(30.06.26)