Spelle: Wer die Fachkräfte von morgen gewinnen will, muss jungen Menschen mehr bieten als einen klassischen Ausbildungsplatz. Wie das gelingen kann, zeigt die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG in Spelle. Für ihre herausragende Ausbildungsqualität wurde das Unternehmen nun erstmals mit dem IHK-Qualitätssiegel „Top-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.
Die Urkundenübergabe durch IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf fand direkt am Unternehmensstandort in Spelle statt. Im Rahmen der Auszeichnung betonte Jan Horstmann, Geschäftsführer Konstruktion & Entwicklung: „Unsere Ausbildung ist seit Jahrzehnten ein zentraler Erfolgsfaktor unseres Familienunternehmens. Die Auszeichnung würdigt das große Engagement unserer Ausbilder sowie aller Mitarbeiter, die täglich mit Herzblut junge Menschen auf ihrem beruflichen Weg begleiten“.
Die Maschinenfabrik ist der größte industrielle Ausbildungsbetrieb in unserer Region und bildet den eigenen Nachwuchs in 18 verschiedenen Berufen und dualen Studiengängen aus. Besonders prägend ist das Ausbildungsmarketing, das genau diese Vielfalt zum Ausdruck bringt. Neben einem modernen Auftritt auf den Social-Media-Kanälen mit authentischen Einblicken in den Ausbildungsalltag, überzeugt das Unternehmen mit attraktiven Veranstaltungsangeboten zur Berufsorientierung. So haben zukünftige Schulabgänger die Möglichkeit, in den Oster- oder Herbstferien durch das Mini-Praktikum „2 Tage – 2 Felder“ gewerblich-technische Berufe praktisch kennenzulernen. Beim Berufe-Check hingegen stehen an einem Nachmittag im Monat die Krone Ausbilder vor Ort für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Dabei können z.B. Eltern die modernen Lehrwerkstätten besichtigen oder mehr über das bereichsübergreifende Ausbildungskonzept erfahren, bei dem die Nachwuchskräfte gezielt Perspektiven wechseln und unterschiedliche Unternehmensbereiche kennenlernen können.
Wie Ausbildung bei der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG über klassische Inhalte hinausgeht, zeigt sich auch in interdisziplinären Azubi-Projekten. Ein Beispiel ist die unternehmensinterne Fahrradwerkstatt: Industriekaufleute übernehmen die Organisation, während gewerbliche Auszubildende Wartung und Reparaturen durchführen. So entsteht Zusammenarbeit mit direktem Praxisbezug und Verantwortungscharakter. „In solchen Projekten wird aus Ausbildung Teamarbeit über Bereiche hinweg – genau das schafft Verständnis, das im späteren Berufsleben entscheidend ist“, sagte Graf.
Ausbildung wird bei Krone nicht isoliert betrachtet, sondern eng mit der Personalarbeit verzahnt – mit dem gemeinsamen Ziel, Nachwuchskräfte frühzeitig zu gewinnen, zu begleiten und langfristig an das Unternehmen zu binden.
An der Urkundenübergabe nahmen neben Horstmann auch Agnes Luszczyk (Personalleitung), Patrick Roling, Peter Kottmann, Timo Deters und Melanie Plumpe teil, die gemeinsam die Ausbildungsarbeit im Unternehmen gestalten und verantworten.
Das Qualitätssiegel „Top Ausbildung“ wird für drei Jahre vergeben und steht für besonders strukturierte, praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung. Weitere Informationen erhalten an dem Siegel interessierte Betriebe bei der IHK.
Foto: Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG
(PM)
(03.07.26)