Lünne: Die laufende Sanierung der B70 stellt Verkehrsteilnehmende, Gewerbetreibende und Anlieger derzeit vor Herausforderungen. Besonders betroffen sind die entlang der Bundesstraße ansässigen Unternehmen, die während der Bauarbeiten mit einer eingeschränkten Sichtbarkeit und verändertem Kundenverkehr umgehen müssen. Die Samtgemeinde Spelle weist deshalb darauf hin, dass alle Betriebe weiterhin erreichbar sind und auch während der Baumaßnahme gezielt angefahren werden können.
Die Zufahrtsmöglichkeiten zu den Gewerbegebieten und Unternehmen entlang der B70 sind weiterhin gegeben und auch entsprechend ausgeschildert. Die Hauptzufahrt erfolgt weiterhin über die B70 und führt dabei über die Fräskante der Sanierungsmaßnahme. Die bekannten Nebenwege sind nur für Anlieger freigegeben, ein Besuch bei einem dort ansässigen Betrieb stellt jedoch ein berechtigtes Anliegen dar. Kundinnen und Kunden, Lieferanten sowie Geschäftspartner dürfen diese Strecken daher nutzen, um die Unternehmen zu erreichen.
„Unsere Betriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke der Region. Gerade während der Bauphase ist es wichtig, dass sie nicht aus dem Blick geraten. Wer einen Betrieb entlang der B70 besuchen möchte, kann dies selbstverständlich weiterhin tun. Bitte überqueren Sie die Fräskante mit entsprechender Vorsicht“, betont Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils.
Gleichzeitig weist die Samtgemeinde darauf hin, dass gekennzeichnete Anliegerstraßen nicht als allgemeine Ausweichrouten für den Durchgangsverkehr genutzt werden dürfen. Wer die Straßen lediglich zur Abkürzung oder Umfahrung der Baustelle nutzt, handelt ordnungswidrig. Die Polizei kontrolliert die betroffenen Bereiche regelmäßig. Bei Verstößen werden zunächst Verwarnungen ausgesprochen, bei wiederholten oder eindeutigen Verstößen kann ein Verwarngeld in Höhe von 55 Euro erhoben werden.
Für den allgemeinen Durchgangsverkehr ist die ausgeschilderte Umleitung über Beesten die vorgesehene und ausdrücklich empfohlene Route.
Die Samtgemeinde Spelle bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die notwendigen Bauarbeiten und gleichzeitig darum, die örtlichen Unternehmen während der Sanierungsphase weiterhin zu berücksichtigen und unnötige Belastungen der Anwohnenden zu vermeiden.
(Foto: Samtgemeinde Spelle)
(PM)
(14.07.26)