Große Freude in der Gemeinde Lünne: Für die geplante Teilumnutzung der St. Vitus Kirche zu einem multifunktionalen Gemeinschaftszentrum erhält die Gemeinde eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro vom Land Niedersachsen. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte jetzt im Rahmen einer Veranstaltung in Augustfehn.
Das Projekt zählt zu insgesamt acht Vorhaben in Niedersachsen, die im Rahmen der Dorfentwicklung und der Stärkung des ländlichen Raums gefördert werden. Insgesamt stellt das Land dafür rund 2,3 Millionen Euro bereit.
Die Umgestaltung der St. Vitus Kirche verfolgt ein zukunftsweisendes Konzept, das den historischen Sakralbau behutsam weiterentwickelt und gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten für die Dorfgemeinschaft schafft.
Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils begrüßt die Förderzusage: „Die Bewilligung der Fördermittel ist ein starkes Signal für unser Projekt und für die Zukunft unserer Dörfer. Die St. Vitus Kirche wird auch künftig ein zentraler Ort der Begegnung bleiben. Gleichzeitig schaffen wir neue Möglichkeiten für das gesellschaftliche Miteinander und stärken das ehrenamtliche Engagement vor Ort.“
Auch Bürgermeister Norbert Hüsing sieht in der Förderung einen wichtigen Meilenstein: „Die Kirche prägt seit Generationen das Ortsbild und das Gemeinschaftsleben in Lünne. Mit dem neuen Nutzungskonzept gelingt es, diesen besonderen Ort zu bewahren und zugleich für kommende Generationen weiterzuentwickeln.“
Das Projekt verbindet den Erhalt eines ortsbildprägenden Gebäudes mit den Anforderungen einer modernen Dorfgemeinschaft. Ziel ist es, einen offenen und barrierefreien Treffpunkt zu schaffen, der Raum für kulturelle, soziale und gemeinschaftliche Aktivitäten bietet.
Die Förderung erfolgt im Rahmen der niedersächsischen Programme zur Dorfentwicklung und Stärkung des ländlichen Raums. Diese unterstützen Projekte, die die Lebensqualität in den Gemeinden verbessern, Begegnungsorte schaffen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.
(Foto: Samtgemeinde Spelle)
(PM)
(12.06.26)