Emsbüren: Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion errichtet in der Nähe der Anschlussstelle Emsbüren (A31) einen neuen Strommast. Dafür wird die Ausfahrt 26 Emsbüren, Schüttorf-Nord, in Fahrtrichtung Oberhausen vom 02.03.2026 bis einschließlich 22.05.2026 gesperrt.
Amprion verstärkt die Übertragungskapazität des Stromnetzes durch den Bau einer 380-Kilovolt-Verbindung zwischen dem Offshore-Konverter in Dörpen-West (Niedersachsen) und der Umspannanlage Niederrhein (Wesel, NRW). Im Kreuzungsbereich der Autobahn 31 mit der Landesstraße 40 wird in Emsbüren dafür ein neuer Mast errichtet.
Gesperrt wird nur die Ausfahrt der A 31 in Fahrtrichtung Oberhausen vom 02.03.2026 bis zum 22.05.2026. Die Auffahrt bleibt ohne Einschränkungen geöffnet. Einsatz- und Rettungskräfte können die Ausfahrt jederzeit passieren.
Die Umleitung (U13) erfolgt über die A 30, Anschlussstelle Schüttorf Nord, und wird vorab ausgeschildert.
„Die Sperrung ist aus Sicherheitsgründen erforderlich, weil der Baustellenverkehr über die Ausfahrt erfolgen muss“, erklärt Amprion-Projektsprecher Hendrik Jostes.
Über das Projekt
In Kooperation mit TenneT setzt Amprion den Bau einer 180 Kilometer langen 380-Kilovolt-Leitung zwischen dem Offshore-Konverter in Dörpen-West (Niedersachsen) und der Umspannanlage Niederrhein (Wesel, NRW) um. Diese Leitung ist Teil des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) und als Vorhaben Nr. 5 verankert. Vorhabenträger des Teilabschnitts von dem Netzverknüpfungspunkt Dörpen-West nach Meppen ist die TenneT. Der Teilabschnitt von Meppen zur Umspannanlage nach Wesel liegt im Netzgebiet der Amprion und ist ca. 150 Kilometer lang. Südlich an das Leitungsbauvorhaben „Dörpen West – Niederrhein“ (so der Name im EnLAG) schließen sich die Projekte Niederrhein – Osterath und Osterath – Weißenthurm an. Gemeinsam bilden sie eine Hauptachse für den Stromtransport von Nord- nach Süddeutschland.
(PM)
Symbolbild
(27.02.26)