Vechta: Vor dem Amtsgericht Vechta muss sich ein Mann wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs verantworten. Medienberichten zufolge soll er über einen Zeitraum von rund zwei Jahren große Mengen Eier von einer Legehennenfarm in Dinklage (Landkreis Vechta) bezogen und dabei unrechtmäßig erlangt haben.
Der Angeklagte äußerte sich zum Auftakt des Verfahrens nicht zu den Vorwürfen. Nach Angaben des Gerichts soll er die Eier regelmäßig abgeholt haben, teilweise mehrmals pro Woche und in erheblichem Umfang.
Im Zentrum des Prozesses steht die Frage, ob die Mitarbeitenden der Farm davon ausgingen, dass die Abholungen mit der Geschäftsführung abgestimmt gewesen seien. Laut Anklage habe eine entsprechende Vereinbarung jedoch nicht bestanden.
Insgesamt geht es nach bisherigen Erkenntnissen um bis zu 187.920 Eier mit einem geschätzten Wert von mehr als 35.000 Euro.
Der Prozess wird in der kommenden Woche fortgesetzt. Weitere Zeugenaussagen sollen folgen, bevor ein Urteil erwartet wird.
(PM)
(Symbolbild)
(03.06.26)