Heede: In seinem Jahresbericht blickte Ortsbrandmeister Reiner Wegmann auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonders hervorgehoben wurde das neue Feuerwehrhaus, das sich weiterhin als bedeutender und richtiger Schritt für die Zukunft der Wehr erweist. Die verbesserten Bedingungen tragen maßgeblich dazu bei, den Anforderungen des heutigen Feuerwehralltags gerecht zu werden. Im Jahr 2025 wurde die Feuerwehr Heede insgesamt 41-mal alarmiert. Dabei entstanden 1.373 Einsatzstunden. Die Einsätze gliederten sich wie folgt:
• 19 Brandeinsätze mit insgesamt 530 Stunden
• 19 Hilfeleistungseinsätze mit rund 593 Stunden
• 3 Brandwachen mit etwa 250 Stunden
Ein besonderer Schwerpunkt lag erneut auf der Aus- und Weiterbildung. Insgesamt wurden 26 Lehrgänge erfolgreich absolviert. Zusammen mit den Übungsdiensten, die weitere 3.027 Stunden umfassten, ergibt sich eine Gesamtleistung von 4.860 ehrenamtlichen Stunden – eine beeindruckende Bilanz. Auch im öffentlichen Gemeindeleben war die Feuerwehr wieder stark präsent. Ob bei Veranstaltungen wie Schützenumzügen, dem Fronleichnamsumzug, der Nikolausaktion oder der Brandschutzerziehung in Schule und Kindergarten –die Kameraden waren stets engagiert im Einsatz. Die Ferienpassaktion „Spiel und Spaß am Feuerwehrhaus“ war ebenfalls wieder ein voller Erfolg. Ein besonderes Highlight des vergangenen Jahres stellte das Firecamp dar, das allen Beteiligten nachhaltig in Erinnerung bleiben wird. Ein ausdrücklicher Dank wurde an den stellvertretenden Ortsbrandmeister Clemens Soring gerichtet, der durch sein außergewöhnliches Engagement und seine strukturierte Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung der Wehr leistet.
Zum 31.12.2025 zählte die Feuerwehr Heede insgesamt 67 Mitglieder, davon 57 im aktiven Dienst sowie 10 in der Altersabteilung. Besonders erfreulich ist der weiterhin starke Zulauf, insbesondere durch junge Menschen.
Neuwahlen
Im Rahmen der Versammlung wurden turnusgemäß Neuwahlen durchgeführt.Als Wahlleiter fungierte der Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken. Folgende Positionen wurden neu besetzt bzw. bestätigt:
Ortskommando:
• Gruppenführer: Thomas Rösing (Neuwahl)
• Atemschutzgerätewart: Stefan Bölscher (Wiederwahl)
• Beisitzer: Hendrik Schulte (Neuwahl)
Weitere Funktionen:
• Stellvertretender Gruppenführer: Hendrik Schulte (Neuwahl)
• Stellvertretender Atemschutzgerätewart: Dominik Frye (Wiederwahl)
• Funkwart: Dominik Reis (Neuwahl)
• Festausschuss: Thomas Rösing (Wiederwahl)
Allen gewählten Kameraden wurde herzlich zur Wahl gratuliert. Einbesonderer Dank galt dem Wahlleiter für die souveräne Durchführung der Wahlen. Zudem wurde den Kameraden gedankt, die ihre Funktionen abgegeben haben, insbesondere Georg Pelster für seine langjährige engagierte Arbeit. Gleichzeitig wurde die Bereitschaft hervorgehoben, Verantwortung an jüngere Kameraden zu übergeben.
Beförderungen
Auch in diesem Jahr konnten zahlreiche Kameraden befördert werden:
Feuerwehrmann-Anwärter Feuerwehrmann:→ David Cordes, Milan Haverlach, Erik Hilgefort, Tom Kuper, Simon Wilkens, Hermann von Hebel
Feuerwehrmann Oberfeuerwehrmann:→ Dominik Reis
Oberfeuerwehrmann Hauptfeuerwehrmann:→ Björn Abeln, MichaelTieben, Johannes Schnieders, Dominik Frye
Hauptfeuerwehrmann Erster Hauptfeuerwehrmann:→ Thomas Rösing,Hans Hermann Ahrens
Die Beförderten wurden für ihr Engagement und ihre Leistungen gewürdigt.
Grußworte der Gäste
Im Anschluss richteten der Bürgermeister Toni Pohlmann sowie der Gemeindebrandmeister Gerd Gruber ihre Grußworte an die Versammlung. Beide würdigten die hohe Einsatzbereitschaft und das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Heede. Besonders hervorgehoben wurden die geleisteten Einsatzstunden, die intensive Ausbildungsarbeit sowie die starke Präsenz im Gemeindeleben. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken sowie Heedes Bürgermeister Toni Pohlmann betonten die große Bedeutung der Feuerwehr für die Sicherheit und das gesellschaftliche Leben der Gemeinde und sprachen ihren Dank im Namen von Rat und Verwaltung aus. Gemeindebrandmeister Gerd Gruber lobte die positive Entwicklung der Wehr, insbesondere den guten Ausbildungsstand und den starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Auch er sprach seine Anerkennung für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr aus. Die Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) wurde im Laufe des Jahres auf Basis aktueller Gegebenheiten angepasst, sodass bei Einsätzen der richtige Kräfteansatz passend zum jeweiligen Stichwort alarmiert wird. Bei kleineren Einsätzen wird künftig auf eine Sirenenalarmierung verzichtet. Neue Dienstuniformen werden im Laufe des Jahres angeschafft, basierend auf der aktuellen Feuerwehrverordnung, einheitlich für alle Feuerwehren der Samtgemeinde Dörpen. Dabei erfolgt die Überleitung der bisherigen Dienstgrade auf die neuen Dienstgrade.
(Foto: Feuerwehr SG Dörpen)
(PM)
(20.04.26)