Meppen: Mit Beginn der Sommerferien starten am Donnerstag, 2. Juli, die Arbeiten zur Einrichtung der Herzog-Arenberg-Straße als Fahrradstraße. Die Straße wird damit Teil des Radverkehrsnetzes der Stadt Meppen und erhält künftig eine besondere Bedeutung für den Radverkehr.
Im Rahmen der Bauarbeiten werden umfangreiche Markierungsarbeiten zur Gestaltung der Fahrradstraße durchgeführt. Darüber hinaus erfolgen Pflasterarbeiten und Entsiegelungsmaßnahmen in den Seitenräumen. Am Knotenpunkt Herzog-Arenberg-Straße/Haselünner Straße wird das Signalprogramm angepasst. Außerdem wird die Kreuzung umgestaltet und durch die Einrichtung eines geschützten Radfahrstreifens für Radfahrende weiter verbessert.
„Die neue Fahrradstraße ist ein weiterer wichtiger Baustein unseres Radverkehrskonzeptes. Sie schafft eine sichere und komfortable Verbindung für den Radverkehr, erhöht die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden und stärkt eine nachhaltige, zukunftsfähige Mobilität in unserer Stadt“, so Bürgermeister Helmut Knurbein.
In einer Fahrradstraße steht der Radverkehr im Mittelpunkt:
- Radfahrende dürfen ausdrücklich nebeneinander fahren.
- Für den gesamten zugelassenen Verkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Autofahrende müssen ihre Geschwindigkeit dem Radverkehr anpassen und dürfen diesen weder gefährden noch behindern.
- Überholt werden darf nur, wenn der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Ist dies nicht möglich, muss hinter den Radfahrenden geblieben werden.
- Kraftfahrzeuge dürfen eine Fahrradstraße nur befahren, wenn dies durch ein entsprechendes Zusatzzeichen ausdrücklich erlaubt ist.
Darüber hinaus gelten die allgemeinen Verkehrsregeln. Sofern keine andere Vorfahrtsregelung angeordnet ist, gilt „rechts vor links“. Parken ist dort erlaubt, wo es nach den geltenden Vorschriften zulässig ist.
Die Stadt Meppen bittet um Verständnis für die während der Bauarbeiten unvermeidbaren Beeinträchtigungen.
(Symbolbild)
(PM)
(01.07.26)