Allgemeinverfügung für Bereich der Gemeinde Rhede läuft am Donnerstag aus
Rhede: Der Landkreis Emsland hebt die Allgemeinverfügung vom 17. Februar auf, diewegen eines Ausbruchs des Hochpathogenen Aviären Influenzavirus (HPAI) in einem Geflügelbetrieb im niederländischen Vlagtwedde (Provinz Groningen) als Schutzmaßnahme erlassen worden war. Der Ausbruch machte die Einrichtung einer Überwachungszone, die bis in den Bereich der Gemeinde Rhede hinein reichte, erforderlich. Mit Inkrafttreten der Aufhebung am Donnerstag, 19. März, ist die letzte bestehende Restriktionszone im Landkreis Emsland aufgehoben.
Auch die Aufstallpflicht für Geflügel, die seit 14. März kreisweit entfiel, aber in der Restriktionszone weiter fortbestand, gilt damit nicht mehr.
Von Ende Oktober 2025, dort war ein Ausbruch der Geflügelpest in Geeste amtlich bestätigt worden, bis Ende Dezember 2025 waren kreisweit mehrere HPAI-Fälle aufgetreten. Der Landkreis Emsland war damit durchgehend wie auch andere niedersächsische Landkreise von der Geflügelpest betroffen. Die angeordneten Maßnahmen wurden fortlaufend an das jeweilige Seuchengeschehen angepasst. Zuletzt hatte der Geflügelpestausbruch in den Niederlanden dazugeführt, dass eine Überwachungszone im nördlichen Emsland eingerichtet werden musste. Diese wird nun aufgehoben.
Da weiterhin ein Restrisiko des Eintrags über heimische Wildvögel nicht auszuschließen ist, sind die Einhaltung und konsequente Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen (u. a. konsequente Reinigung von Schuhwerk, Geräten und Fahrzeugen und die Sicherung von Futter, Wasser und Einstreu gegen Wildvögel) von höchster Bedeutung.
(Symbolbild)
(PM)
(17.03.26)