Meppen: Die Behindertenbeauftragte des Landkreises Emsland, Ursula Mersmann, sowie der Behindertenbeauftragte der Stadt Meppen, Ralf Lampe, informierten sich am Standort „Halle Schulte“ der Vitus Werkstätten über die Arbeit und die vielfältigen Teilhabeangebote vor Ort. Am Standort werden unter anderem die Lebensmittel der Marke „Natürlich Vitus“ hergestellt und an viele regionale Einzelhändler sowie, über den Onlineshop www.natürlich-vitus.de, sogar deutschlandweit verkauft.
Bei einem Rundgang durch die Produktion erhielten die Gäste Einblicke in die Herstellung der beliebten Brotbackmischungen und der vielfältigen Vitus-Tees, die mit moderner Technik und viel Handarbeit entstehen. Der persönliche Austausch stand dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Frage, wie berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung konkret und nachhaltig gestaltet werden kann.
Im Anschluss stellte Christian Thien, Leiter des Vitus-Arbeitsbereiches, das Konzept „Aufbruch zu mehr Teilhabe“ vor. Präsentiert wurden aktuelle Entwicklungen, neue Arbeits-und Qualifizierungsbereiche – unter anderem die Digitalisierungsgruppe, die neue Autoinnenreinigung „Vitus Fresh Drive“, die Mosterei und der Einsatz Künstlicher Intelligenz – sowie das Gemeinschaftsprojekt „Zukunft digital“, das die digitale Bildung in mehreren Werkstätten der Region stärken soll.
Frau Mersmann betonte die große Bedeutung barrierefreier Werkstätten als Orte der Teilhabe, Qualifizierung und Rehabilitation. Sie zeigte sich sichtbar beeindruckt von den innovativen Ansätzen bei Vitus. Auch Herr Lampe unterstrich, wie wichtig es sei, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und die Stärken jedes Menschen in den Blick zu nehmen.
Zum Abschluss machte Frau Mersmann deutlich, dass ihr die Teilhabe von Menschen mit Behinderung besonders am Herzen liege, und sprach Vitus ihre Anerkennung für das Engagement und die zukunftsorientierte Arbeit aus. Zudem empfinde sie die Produkte von Natürlich Vitus als sehr empfehlenswert.
(Foto: Vitus Werk)
(PM)
(30.01.26)