Meppen: Der kreisweite Warntag am Donnerstag, 12. März, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Den Signalton „Warnung“ gaben alle 302 bislang fertiggestellten Hochleistungssirenen wie geplant um 12 Uhr ab.
Bei der Entwarnung um 12.30 Uhr funktionierte zwei Sirenen in Rhede und eine Sirene in Papenburg nicht. Die Ursachen müssen nun überprüft werden.
Der Landkreis baut sein Netz an elektronischen Hochleistungssirenen seit 2022/2023 mit finanzieller Unterstützung von Bund, Land sowie Eigenmitteln des Landkreises Emsland und der emsländischen Kommunen aus. Nach Abschluss des Ausbaus werden im Kreisgebiet insgesamt 319 Hochleistungssirenen installiert sein. Diese können verschiedene Warntöne aussenden und zusätzlich vorgefertigte Warntexte abspielen.
Insgesamt sieben emsländische Kommunen haben wie vorgesehen zudem über Anzeigetafeln darauf hingewiesen, dass es sich um einen Probealarm handelt. Die Anzeigentafeln dienen im Ernstfall dazu, entsprechende Warnungen sowie Handlungsempfehlungen an die Bevölkerung herauszugeben. Darüber hinaus wurde zur Warnung von Bürgerinnen und Bürgern in Emsbüren und Papenburg je eine mobile Sirene eingesetzt.
Bei den Warn-Apps, die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angebundenen und zeitgleich mit den Sirenen aktiviert worden sind, wie LKEL!, Katwarn, BIWAPP und NINA sind keine Funktionsstörungen bekannt. Cell Broadcast hatte nach Angaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf Kreisebene nicht ausgelöst werden dürfen, und wird erst beim bundesweiten Warntag am 10. September wieder Verwendung finden.
2025 hatte der Landkreis Emsland erstmals einen landkreisweiten Warntag durchgeführt, bei dem alle lokalen Sirenen- und Warnsysteme einem Test unterzogen worden waren. Die Auslösung der Sirenen erfolgte auch in diesem Jahr zentral durch die Leitstelle Ems-Vechte.
Sirenentöne und weitere Informationen sind online über www.emsland.de/warnung abzurufen. Zudem bietet ein GIS-Viewer die Möglichkeit, nachzuvollziehen, von welcher Sirene Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall gewarnt werden.
(Bild: Lianne Schomaker)
(PM)
(13.03.26)