Lingen: Die Freiwillige Feuerwehr Brögbern hat ihr neues Feuerwehrhaus an der Duisenburger Straße offiziell bezogen. Mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür wurde der Neubau nun seiner Bestimmung übergeben. Rund 3,8 Millionen Euro hat die Stadt Lingen (Ems) in den modernen und nachhaltigen Standort investiert.
„Unsere Freiwilligen Feuerwehren sind für die Sicherheit in unserer Stadt unverzichtbar“, betonte Oberbürgermeister Dieter Krone. Sein besonderer Dank gelte den Feuerwehrfrauen und -männern, die sich neben Familie und Beruf ehrenamtlich engagierten. „Wer diesen verantwortungsvollen Dienst übernimmt, braucht dafür auch die richtigen Bedingungen. Dazu gehören eine moderne Ausstattung und ein Feuerwehrhaus, das den heutigen Anforderungen entspricht.“
Auch Christoph Exeler als Vertreter des Landkreises Emsland würdigte die Investition: „Eine leistungsfähige Feuerwehr braucht nicht nur engagierte Einsatzkräfte, sondern auch eine zeitgemäße Infrastruktur. Mit dem Neubau ist die Feuerwehr Brögbern für ihre vielfältigen Aufgaben sehr gut aufgestellt.“
Ortsbürgermeister Michael Teschke hob die Bedeutung für den Ortsteil hervor. „Die Feuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil unserer Dorfgemeinschaft. Das neue Feuerwehrhaus stärkt deshalb nicht nur den Brandschutz, sondern auch das Ehrenamt und das Miteinander in Brögbern.“
Besonders groß ist die Freude bei der Feuerwehr selbst. „Wir haben lange auf diesen Moment hingearbeitet und freuen uns sehr über unser neues Zuhause“, sagte Ortsbrandmeister Stefan Behlmann. „Die neuen Räume und die moderne Ausstattung erleichtern unseren Dienst erheblich und bieten uns sehr gute Voraussetzungen für Ausbildung, Einsätze und Jugendarbeit.“
Auf rund 1.000 Quadratmetern bietet das Gebäude vier Fahrzeugstellplätze, davon einen Waschplatz sowie Lager- und Werkstattflächen. Im Sozialtrakt befinden sich unter anderem moderne Umkleiden, eine Funkzentrale, Schulungs- und Bereitschaftsräume sowie ein eigener Bereich für die Jugendfeuerwehr.
Auch energetisch ist der Neubau zukunftsorientiert aufgestellt. Eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher und Wärmepumpentechnik ermöglicht eine gasfreie Beheizung. Geplant wurde das Feuerwehrhaus vom Büro Reinders Architekten aus Osnabrück.
Mit dem Neubau setzt die Stadt die Modernisierung ihrer Feuerwehrstandorte fort. Zuvor waren bereits neue modernisierte Feuerwehrhäuser in Holthausen, Baccum und Bramsche entstanden.
(PM)
(Foto: Henrik Ströer)
(09.09.26)