Meppen: Nach dem Winterhochwasser an Ems und Hase 2023/2024 hat die Stadt Meppen mit der Akademie Hochwasserschutz in Wiesbaden Kontakt aufgenommen, um Personal vor Ort schulen zu lassen.
Ein erster Lehrgang fand im September 2025 in Meppen statt. Insgesamt 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Städten und Gemeinden, Wasserverbänden, Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk haben damals teilgenommen – darunter 23 Emsländerinnen und Emsländer.
Anfang Mai fand ein zweiter Lehrgang in Meppen statt, an dem 20 Personen teilnahmen. 10 Teilnehmer/innen kamen aus dem Emsland, darunter auch Mitarbeiter des Landkreises, des Wasser- u. Schifffahrtsamtes sowie Teilnehmer vom Deutschen Roten Kreuz und von der DLRG aus verschiedenen Bundesländern.
Neben dem fachlichen Inhalt der Schulung, ist der Erfahrungsaustausch der Teilnehmer ein wichtiger Bestandteil des Lehrganges. Dank der guten Unterstützung durch Feuerwehr, Baubetriebshof, Wasser- und Schifffahrtsamt und dem Technischen Hilfswerk konnte den Teilnehmer/innen ein interessanter Mix aus Theorie und Praxis zum Thema Hochwasserschutz vermittelt werden.
Als „Best Practice Beispiele“ wurden den Teilnehmer/innen durch die Dozenten der Akademie die gute Organisation und Zusammenarbeit der beim Hochwasser beteiligten Behörden und Organisationen genannt sowie die Art und Menge der Vorhaltung für Materialien zum Hochwasserschutz.
Besonders hervorgehoben wurde die Einbeziehung von Landwirten beim Objektschutz in gefährdeten Bereichen, die auch die praktische Ausbildung im Rahmen des Lehrgangs unterstützen.
(PM)
Foto: Jens Menke
(17.05.26)